Vereinstour der RSC „Wildpferde“ Weibern nach Thomasberg

Die Rennradfahrerabteilung hatte die Vorstellung ein Ziel anzuvisieren, welches mit dem Rennrad in einer Tagesetappe erreicht werden konnte!

Im Bonner Raum ein Domizil zu finden um dann von dort 2 weitere Tagestouren zu starten, war dementsprechend derVorschlag der Rennradabteilung. Jan Klein hatte da schon eine Idee. In Thomasberg (Königswinter) gäbe eine Unterkunft, die ihm empfohlen worden sei. Außerdem gäbe es 2 RTF-Touren von Bonner Vereinen, die man von dort aus nach fahren könnte. Bundesradsporttreffen Thomasberg

RTF-Wart Alfred Reuter, der in all den vergangenen Jahren die Vereintouren hervorragend geplant und ausgearbeitet hatte, überließ daher in diesem Jahr die Tourenplanung der jüngeren Generation.

Mit modernen Mitteln per Computer und Streckenführung stellte Jan Klein dann die Route zum Überspielen auf das Fahrradnavi zur Verfügung. Auch das Begleitfahrzeug, dass in diesem Jahr mit Dieter Pütz und Eugen Ritzdorf besetzt war, sollte die Erleichterung der Wegführung und Orientierung erhalten.

So starteten dann am Freitag 7 Rennradfahrer und das Begleitfahrzeug -mit der Routenplanung auf dem Navi ausgestattet – ihre

erste Tagesetappe ,die  zunächst von Weibern über Cassel nach  Bad Neuenahr führte. Auf einer Anhöhe nach dem Golfplatz wurde die erste Rast getätigt, bevor es dann über Remagen zur Fähre nach Linz ging. Nächste Etappenzwischenziel war dann Buchholz. Nach einer kurzen Stärkung aus dem Verpflegungswagen ging es dann durch Ortschaften, die selbst auf der Fahrradkarte des Begleitfahrzeugs nicht eingetragen waren, aber durch die aufgespielte Navigationsroute mühelos gefunden werden konnten. In Süchterscheid (grobe Richtung Eitdorf) fand dann die Fahrradtruppe ein Lokal, in welchem man im Biergarten Platz nahm und Kaffee und Apfelstrudel zu sich nahm. So gestärkt, konnte man dann den Rest der Wegstrecke nach Thomasberg hinter sich bringen. Hotel-Restaurant „Gasthaus-Otto“ war das Ziel.

Nach der Dusche traf man sich dann dort auf der Lokalterrasse um sich mit Getränken zu erfrischen, aber auch um die Speisekarte zu testen. Eine reichhaltige Auswahl, das Angebot von 2 Tagesmenüs, die Preisgestaltung aber zuletzt auch und besonders wichtig die schmackhafte Zubereitung der Gerichte, veranlassten die Pedaleure in den kommenden Tage dazu, abends kein anderes Lokal mehr aufzusuchen.

Der 2. Tag der Tour sollte , da man schlechtes Wetter vorhergesagt hatte, und man hier durch Querfahrt die Strecke abkürzen konnte über Siegburg  nach Overath und weiter Richtung Norden führen, ehe man dann rheinseitig wieder über Rösrath, Lohmar und Siegburg zum Quartier gelangte.
Die Tour wurde aber in der ursprünglichen Länge nicht durchgeführt. Wegen Regenschauer startete man bereits am Morgen 1 Stunde später als geplant. In Overath macht man die Zwischenstation und nahm in einer Pizzeria die dort üblich angeboten Speise zu sich. Kurz vor Aufbruch setzte wieder eine Regenschauer ein. Jetzt wurde einstimmig von den Radfahrern beschlossen die Tour abzukürzen. Aber wie ? Die auf dem Navi programmierte Route gibt hierfür nichts her. Hier war nunmehr die Frage an die Fahrer des Begleitfahrzeugs zu richten, die Ihnen den Weg mitteilten und wiesen. Die Straße gerade aus, 10 Km Richtung Lohmar, dort an der Kreuzung links und die nächste
rechts rein. Die Hauptstraße durch Lohmar immer gerade aus Richtung Siegburg, war das Fazit der neuen Routenberechnung nach der Karte und „Google maps“.

Gesagt, getan, auf nach Siegburg. Leider musste man dort zunächst dann Schauer halten, was allerdings keine Besserung brachte, sodass man schlussendlich durch den Regen  zum Quartier fuhr. Nach doch noch absolvierten 80 Km kam man dann völlig durchnässt dort an, während Dieter und Eugen bereits entspannt (und natürlich trocken) ihren Kaffee getrunken hatten.

Am Sonntag sollte zunächst eine weitere RTF-Strecke  abgefahren werden. Spontan, wie die Fahrradfahrer sind, entschloss man sich allerdings nach der durchnässten Fahrt am Vortage,, die von dem BDR angebotene Tour im Rahmen der Wochenveranstaltung in Bonn auf zu suchen.       

Also startete man von Thomasberg in Richtung Bonn-Beuel um die dort ausgeschilderte 110 km Strecke zu nutzen. Nachdem Bonn hier über die Nordbrücke verlassen wurde, ging es über Witterschlick zur ersten Verpflegung nach Flerzheim. Die Strecke war sehr gut zu befahren und man konnte unterwegs auch auf einige Marathon-Teilnehmer treffen, welche sich am Morgen bereits durch die Eifel gequält hatten.

Die letzten beiden Verpflegungsstellen ließen dann keine Wünsche mehr offen und man musste mit dem Gedanken spielen auf dieser Tour mehr Kalorien zu sich genommen , als tatsächlich verbrannt zu haben.

Nachdem man Bonn wieder erreicht hatte , wurde sich im Ziel nochmals gestärkt, bevor es dann wieder bergauf in Richtung Thomasberg ging. Somit wurde der schwierigste Teil des Tages am Ende bewältigt. Leider konnte Hermann Hilger diese Tour nicht mitfahren, da sein Fahrrad umgefallen war und das Schaltwerk danach nicht mehr funktionierte.

Nach dem letzten Frühstück am 4. Tag  im Gasthaus Otto trat der Trupp dann die Heimfahrt an, die über die Grafschaft, Altenahr , Adenau, Langenfeld und dann nach Weibern führte. Hier ließ man im Gasthaus „Eifelstube“ - im heimatlichen Gelfilde -die Ereignisse der gelungenen und geselligen Vereinstour ausklingen.

 

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